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	<title>Klubfoto &#187; PUBLIKATIONEN</title>
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		<title>Buchpräsentation &#8211; Isadora Tast</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 00:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin luther</dc:creator>
				<category><![CDATA[PUBLIKATIONEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Isadora Tast stellt am 24.02.11 um 19.00 im Pavillon Hannover ihr Buch &#8220;Mother India – Searching for a Place&#8221; vor.

Isadora Tast zeigt in Ihrer eindringlichen Serie sensible Portraits von ganz unterschiedlichen Menschen, die auf Ihrer Heimat- und Sinnnsuche nach Indien gekommen und geblieben sind. Sie stammen aus Deutschland, England, Frankreich, Italien aber auch aus Mexico, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Isadora Tast stellt am 24.02.11 um 19.00 im Pavillon Hannover ihr Buch &#8220;Mother India – Searching for a Place&#8221; vor.<br />
</strong><span id="more-1869"></span><br />
Isadora Tast zeigt in Ihrer eindringlichen Serie sensible Portraits von ganz unterschiedlichen Menschen, die auf Ihrer Heimat- und Sinnnsuche nach Indien gekommen und geblieben sind. Sie stammen aus Deutschland, England, Frankreich, Italien aber auch aus Mexico, Serbien oder Kanada. Sie haben sich auf den Weg gemacht mit klaren Zielen oder unscharfen Träumen – auf der Suche nach einem erfüllteren Leben aber sind sie alle. </p>
<p>Kurze Lebensläufe und Ausschnitte aus Gesprächen, die Isadora Tast mit den Auswanderern geführt hat, geben Aufschluss über die unterschiedlichen Motivationen und die Frage, ob die Wünsche und Vorstellungen der Aussteiger sich erfüllt haben.</p>
<p><strong>Isadora Tast /// Mother India &#8211; Searching for a Place<br />
Donnerstag /// 24.02.2011 /// 19 Uhr<br />
Pavillon Hannover<br />
Lister Meile 4 /// 30161 Hannover</strong></p>
<p><img src="http://klubfoto.de/wp-content/uploads/2011/02/Mother_India_1.jpg" alt="" /></p>
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		<title>Foto-Essay von Martin Langer</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[PUBLIKATIONEN]]></category>
		<category><![CDATA[Product Placement]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Hamburger Fotograf Martin Langer hat seine Bilder zum subjektiven Bildband &#8220;Marienborner Elegie&#8221; verfasst.

Die Marienborner haben nun eine Telefonzelle. Und ein Gewerbegebiet. Und einen Höchststand der Arbeitslosigkeit&#8230; Und auch hier hat es  den Anschein, als habe man die Menschen einfach vergessen. Marienborn ist bis auf weiteres entlassen&#8230; 
Angstschweiß und Herzklopfen verbinden sich für viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://klubfoto.de/2010/08/04/marienborner-elegie-ein-foto-essay/" title="Permanent link to Foto-Essay von Martin Langer"><img class="post_image alignleft remove_bottom_margin" src="http://klubfoto.de/wp-content/uploads/2010/03/post_langer.jpg" width="628" height="536" alt="marienborner elegie" /></a>
</p><p>Der Hamburger Fotograf Martin Langer hat seine Bilder zum subjektiven Bildband &#8220;Marienborner Elegie&#8221; verfasst.<br />
<span id="more-554"></span></p>
<p>Die Marienborner haben nun eine Telefonzelle. Und ein Gewerbegebiet. Und einen Höchststand der Arbeitslosigkeit&#8230; Und auch hier hat es  den Anschein, als habe man die Menschen einfach vergessen. Marienborn ist bis auf weiteres entlassen&#8230; </p>
<p>Angstschweiß und Herzklopfen verbinden sich für viele Menschen mit den grauen Bauten am Rande der Autobahn, die einst die Grenzübergangsstelle Helmstedt-Marienborn bildeten. Bis zu tausend DDR-Bürger waren an diesem größten Grenzkontrollpunkt Europas beschäftigt. Heute hat hier jeder freie Fahrt &#8230;</p>
<p>Spezieller sieht es da im Asylbewerberwohnheim im Ortsteil „Autobahn“ aus. Es scheint, als sei hier, wo die DDR-Grenztruppen kaserniert waren, ein Teil der Mauer stehen geblieben. Vergitterte Fenster mit rostigen Eisenstangen<br />
begrüßen den Besucher. Obwohl 150 Asylbewerber in den tristen Wohnblocks unweit der Grenzübergangsstelle untergebracht sind, ist kaum jemand zu sehen. Es hat den Anschein, als habe man die Menschen hier vergessen&#8230;</p>
<p>Das Hinterland des Kontrollmonstrums läßt Staunen. 1990 sowieso, bei meinem ersten Besuch, mit neugierigen und unerfahrenen Wessi-Augen. Weil &#8220;wie bei uns, nur anders&#8221;, aber auch heute noch, 20 Jahre später&#8230;</p>
<p>Der Ort, nach dem der Grenzübergang benannt wurde, ist der älteste Wallfahrtsort Deutschlands. Unterhalb des Kirchenhügels erhebt sich eine klassizistische Orangerie. In dem alten Gemäuer hat sich nun ein Bistro eingenistet, das wie eine Grenzer-Kantine anmutet und den verwitterten Charme der DDR-Gastronomie atmet. „3 Bier zum Preis von 4“, lockt ein Schild vor der Tür, die sich nur an Wochenenden öffnet. Ein Touristenmagnet ist das nicht. </p>
<p>Der steht nebenan, in Harbke, auf einem Hügel, und ist eine Iljuschin 18, umgebaut zu Café und Standesamt. Mittlerweile aber erneut verwaist&#8230;<br />
Ein ehemaliger riesiger Gutshof in Harbke, hart an der ehemaligen Grenze, nur wenige Kilometer vor Helmstedt, seit DDR-Zeiten eine LPG. Jahrhunderte alte Gebäude, die Geschichte ausstrahlen, entbieten einen Anblick wie nach<br />
Kriegszerstörung&#8230;</p>
<p>Bald soll eine Attraktion dazukommen. Da nämlich, wo der Braunkohletagebau die Umgebung Harbkes in eine Mondlandschaft verwandelte, entsteht ein riesiger, grenzüberschreitender See, der das sachsen-anhaltinische<br />
Marienborner Land mit dem niedersächsischen Helmstedt verbindet. Der See wächst bereits&#8230;</p>
<p>Alljährlich, zum Jahrestag des Mauerfalls, marschieren Bundeswehr-Reservisten über den ehemaligen Todesstreifen.<br />
Heute ist die Grenze nur noch zu erahnen. Ganz selbstverständlich fahren die Marienborner und ihre alten Nachbarn nach Helmstedt zum Einkaufen. Doch die Euphorie hat sich gelegt, der Wegfall der Zonenrand-Förderung und der<br />
Subventionsfluss in Richtung Osten machen Helmstedt zu schaffen, die Einwohnerzahl schrumpft. Damit gleichen sich die Orte östlich und westlich der Grenze an&#8230;</p>
<p><strong>Marienborner Elegie</strong><br />
84 Seiten in Farbe, 25&#215;20 cm, Hardcover.<br />
Erschienen und zu beziehen via <a href="http://www.blurb.com/bookstore/detail/1148813">www.blurb.com</a><br />
Oder direkt beim Autor: sehr@seltsam.cc</p>
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